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Fördermittelrechner für Holzkessel und wasserführende Pelletkaminöfen

Fördermittelrechner für Holzkessel und wasserführende Pelletkaminöfen
Stand November 2019
(inkl. kombinierter Solaranlagen bis 20 m³) für Förderprogramme des Bundes (MAP, APEE, EEW)

Holzkessel größer 100 kW Nennwärmeleistung

Für Holzkessel größer 100 kW gibt es aus dem KfW-Teil des Marktanreizprogramms (MAP) zinsgünstige Förderkredite mit Tilgungszuschüssen in Höhe von 20-55 € pro kW (wenn der APEE-Zusatzbonus beantragt werden kann ggf. von insgesamt 24-66 € pro kW). Der KfW-Teil des MAP ist in diesen Fördermittelrechner jedoch nicht einbezogen. Bitte informieren Sie sich auf der Homepage der KfW über diese Förderung:

Prozesswärme

Die Wärme der geförderten Holzkessel muss zu über 50% für Prozesse, d.h. zur Herstellung, Weiterverarbeitung oder Veredelung von Produkten oder zur Erbringung von Dienstleistungen verwendet werden. Maßgeblich ist hierbei die genutzte Wärme, nicht die installierte Leistung. Die Anlage muss 3 Jahre zweckentsprechend verwendet werden. Sofern nicht sicher ist, dass in dieser Zeit tatsächlich überwiegend Prozesswärme genutzt werden wird, sollte die Installation von getrennten Kesseln für Prozess- und Gebäudewärme erwogen werden. In jedem Fall empfiehlt es sich, vor der Antragstellung mit dem Fördermittelgeber Kontakt aufzunehmen und etwaige offene Fragen zu klären, um sicherzustellen, dass die Anlage auch so beantragt und errichtet wird, wie es für eine Förderfähigkeit notwendig ist.

Investition in die Holzheizanlage

Förderfähig sind die Investitionen in den Wärmeerzeuger, das Brennstofflager, den Wärmespeicher, Mess- und Datenerfassungseinrichtungen und in folgende Nebenkosten: Machbarkeitsabschätzungen, Planungskosten, Installationskosten und notwendige Baumaßnahmen zur Aufstellung bzw. Einrichtung der Anlage, des Speichers und des Brennstofflagers. Die Nebenkosten dürfen max. 30% der Investitionssumme betragen. Über den 30% - Anteil hinaus gehende Nebenkosten werden nicht gefördert und sind daher von der Investitionssumme abzuziehen.

De-Minimis-Beihilfe

Wenn Sie diese Frage mit Ja beantworten, sind die gesamten Investitionskosten förderfähig, ansonsten nur die Investitionsmehrkosten.
Bei „De-Minimis-Beihilfen“ darf die Gesamtförderung des Unternehmens aus allen Fördertöpfen – also nicht nur die Prozesswärmeförderung! – nur maximal 200.000 Euro innerhalb von drei Jahren betragen. Das Unternehmen muss zusichern, dass dies zutrifft. Bei Überschreitung dieses Förderbetrags müssen sämtliche erhaltenen Beihilfen zurückgezahlt werden. Agrarbetriebe sind von De-Minimus-Beihilfen ausgeschlossen.

Ausgabe des Förderbetrags

Die Förderung beträgt % der Investitionsmehrkosten. Dazu muss ein Vergleich mit einer Investition in eine konventionelle Anlage gezogen werden. der gesamten Investition.

Investitionssumme Euro
Referenzkosten Euro
Förderung Euro

Der Förderbetrag wird bei Ihrem Projekt beim Höchstbetrag der Förderung von 10 Mio. gekappt, so dass der Fördersatz bei Ihrer Investition niedriger ausfällt als der Regelfördersatz.

Die Förderung kann als Tilgungszuschuss in Verbindung mit einem zinsgünstigen Förderkredit der KfW oder als direkter Investitionszuschuss des BAFA gewährt werden-
Förderfähige Holzkessel sind:
  • • sämtliche Holzheizkessel, die auch im MAP förderfähig sind.
  • • Holzheizkessel bis 100 kW: Die Möglichkeit der Nutzung des Brennwertes ist zu überprüfen und vom durchführenden Unternehmen zu bestätigen.
  • • Holzkessel ab 100 kW: Sie sind mit Abgaswärmetauscher auszustatten
KWK-Anlagen sind nicht förderfähig.

bei einem Fernwärmeanschluss ist immer „Nein“ auszuwählen
        ( Jahre)



Sofern der alte Kessel keine Brennwertfunktion enthält und außentemperaturabhängig die Kesseltemperatur anpasst, ist er ein Niedertemperaturkessel. Wenn der Kessel die Kesseltemperatur konstant hält, ist er ein Konstanttemperaturkessel.


der Kessel/Ofen muss beim BAFA gelistet sein ( automatisch beschickte Biomasseanlagen / handbeschickte Biomasseanlagen )
Maßgeblich bei Kombikesseln ist die Leistung des Hackschnitzelmoduls. Bei Kombikesseln, die aus zwei unterschiedlich großen Modulen zusammengesetzt sind, ist zu beachten, dass der Pufferspeicher bezogen auf die Leistung des Scheitholzmoduls mindestens 55 l/kW und bezogen auf die Leistung des automatisch beschickten Moduls 30l/kW haben muss.
Maßgeblich bei Kombikesseln ist die Leistung des Pelletmoduls. Bei Kombikesseln, die aus zwei unterschiedlich großen Modulen zusammengesetzt sind, ist zu beachten, dass der Pufferspeicher bezogen auf die Leistung des Scheitholzmoduls mindestens 55 l/kW und bezogen auf die Leistung des automatisch beschickten Moduls 30l/kW haben muss.
für einen Pelletofen ohne Wassertasche ist keine Förderung möglich
kW

Gefördert werden im BAFA-Förderprogramm Nennleistungen von 5 bis 100 kW. Leistungen größer 100 kW werden über die KfW gefördert. Weitere Informationen KfW-Programm
mehrere Anlagen von je bis zu 100 kW, die in Kaskade geschaltet und aufgebaut werden, erhalten für jeden einzelnen Kessel die BAFA-Förderung.
Bei einem Kombikessel ist die Leistung des Pellet bzw. Hackschnitzelkessels und zusätzlich die des Scheitholzkessels anzugeben.
Bei einem Kombikessel ist die Leistung des Pellet bzw. Hackschnitzelkessels und zusätzlich die des Scheitholzkessels anzugeben.
kW
bei Kombikessel müssen beide Leistungswerte eingetragen werden
Liste der förderfähigen Solarkollektoren

Für Solarkollektoren mit einer Größe von weniger als 3 m² wird im MAP keine Förderung gezahlt.
Für neue Solarkollektoren der Größe 3 – 6 m² werden 500 € für eine „Solaranlage zur ausschließlichen Wasserwasserbereitung“ gezahlt, wenn der Pufferspeichers mindestens 200 Liter groß ist.
Bei Solarkollektoren der Größe 7 – 8 m² wird bei Vakuumröhrenkollektoren eine Förderung von 2.000 € gezahlt, wenn der Pufferspeicher mind. 50 l/m² groß ist. Ansonsten werden 500 € gezahlt, wenn der Pufferspeicher mind. 200 Liter groß ist.
Bei Solarkollektoren der Größe 9 – 19 m² wird bei Vakuumröhrenkollektoren (wenn Pufferspeicher mindestens 50 l/m² groß) und bei Flachkollektoren (wenn Pufferspeicher mindestens 40 l/m² groß) eine Förderung von 140 € pro m², mindestens aber 2.000 € gezahlt. Ansonsten werden 50 € pro m², mindestens aber 500 € gezahlt, wenn der Pufferspeicher mindestens. 200 l groß ist.
Anlagen ab 20 m² werden zwar im MAP gefördert. Diese Förderung wird in diesem Fördermittelrechner aber nicht berücksichtigt!
Es muss nachgewiesen werden, dass ein Pufferspeicher mit der angegebenen Mindestgröße vorhanden ist, aber es muss kein Neugerät installiert werden. Gebrauchte Geräte können nicht gefördert werden. Daher ergeben sich für Kessel, die mit oder ohne neuem Pufferspeicher gefördert werden, unterschiedliche Förderbeträge.
Liter
Pufferspeichervolumen bei Vakuumröhrenkollektoren: Mindestens 50 Liter/m² Bruttokollektorfläche
Pufferspeichervolumen bei Flachkollektoren: Mindestens 40 Liter/m² Bruttokollektorfläche


Förderung von Pelletheizungen

Folgende Programme fördern die Installation eines Pelletkessels oder eines wasserführenden Pelletkaminofens mit Mitteln der öffentlichen Hand, v. a. beim Heizungstausch im Gebäudebestand:

1. Förderung durch das Marktanreizprogramm für Erneuerbare Wärme (MAP)

Gefördert wird v. a. im Gebäudebestand. Förderung im Neubau nur

  • o  bei Anlagen mit Brennwerttechnik oder Staubfilter (Innovationsförderung),
  • o  bei Anlagen zur Gewinnung von Prozesswärme,
  • o  bei Anlagen größer 100 kW (im KfW-Teil des MAP).

Zuschüsse des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) für Anlagen bis 100 kW (BAFA-Teil des MAP)

Weitere Zusatzförderungen über das BAFA sind möglich

Zusatzförderung für Maßnahmen der Heizungsoptimierung:  Für eine Vielzahl von Begleitinvestitionen (z.B. Pelletlager, Entsorgung alte Heizung u. Öltank, Pufferspeicher bei wasserführenden Pelletkaminöfen) wird eine Förderung in Höhe von 10 % der Investitionskosten gezahlt, aber nur, wenn kein APEE-Zusatzbonus beantragt wird.

Kombinationsbonus:  Der Kombinationsbonus in Höhe von 500 € wird auch beim gleichzeitigen Einbau einer Wärmepumpe gezahlt.

Die genannten Zusatzförderungen sind in diesem BAFA-Fördermittelrechner nicht berücksichtigt, genauso wenig wie Fördermittel des KfW-CO2-Gebäudesanierungsprogramms, und des KfW-Programms "Erneuerbare Energien Premium" Landesförderprogramme oder kommunale Förderungen.

Nähere Informationen zur all diesen Fördermöglichkeiten finden Sie in der DEPI-Förderfibel

  Gerne können Sie dieses Energierechnermodul auch als Iframe auf Ihrer Internetseite integrieren.

Die brennen für mich!

 
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